HISTORY

1927 - EINE ERFOLGSGESCHCHTE BEGINNT

Oscar & Magrit Berntz – Lanz kommen 1927 in der Region Basse-Kotto an. Oscar ist Norweger, Margrit Lanz Zahnarzttochter aus Neuenburg (CH). Die Familie Berntz wird von den 2 ledigen Frauen Elisabeth Hermann und Rosettli Baumann begleitet, welche sich um die Gesundheit der Bevölkerung und der Schwangeren kümmern. 2 Jahre später kommt Hans Baumgartner dazu, welcher später Rosettli Baumann heiratet.

Im Bild:

Die Vision von Oscar Berntz:

Eine selbst finanzierte Mission durch Plantagen von Kaffee (bis zu 12‘800 Stauden), Bananen, Maniok, Mais, Zitrusfrüchten usw. mit bis zu 300 Landarbeitern. Leider bringt die Vision nie eine selbsttragende Missionsarbeit. Darum unterstützt die SPM die Missionare, hilft finanziell mit, aber verantwortet das Werk nicht.

 

Die Arbeit und die Besuche der verschiedenen Gemeinden bewältigen die Missionare per Velo und Anhänger. Erst später erhalten sie ein Motorrad.

1941 verlässt die Familie Berntz, nach vielen Schwierigkeiten (Krankheit, 3 Kinder verloren…) das Land und installiert sich in Durban (Südafrika). Die autonome Mission Berntz wird zur SPM Missionsarbeit.

Während dem Krieg, verlassen zeitweise alle Missionare das Land.

Neuen Aufschwung erhält die Missionsarbeit mit Ankunft der Familie Martin & Rosmarie Tanner (die ersten Missionare direkt von der SPM ausgesandt). Besonders die Ausbildung von Pastoren ist Martin Tanner ein grosses Herzensanliegen.

 

Viele Missionare setzten sich in den letzten 90 Jahren für die Verbreitung des Evangeliums, aber auch in sozialen Projekten (Krankenstation; Brunnen-, Baum-, Blinden- und Agronomieprojekte usw.) ein. 

Seit 2006 ist die Mission in einen Kooperationsvertrag zwischen dem Kirchgemeindeverband UEEE (Union des Eglises Evangélique Elim) und der SPM (Schweizerische PfingstMission) übergegangen. Die Projektarbeiten wurden in der Hilfsorganisation PRODEL (PROgramm pour le Développement ELim) zusammengefasst, welche von Einheimischen geleitet und der UEEE unterordnet ist. Die aktuellen Missionare sind als Bindeglied zwischen UEEE und SPM, sowie als Berater tätig.

Berntz O&M, Synnöve,Mayer D, Bussy Fredd

Oscar Berntz (1927 - 1942);

Mayer David (1937-1942),

Büssy-Berntz Synnöve; M. Berntz (1927-1942),

Fredy Büssy (1937-1942),

Rosettli  & Hans Baumgartner - Baumann

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M & R. Tanner.jpg

r: H & R Baumgartner 1929-1933; 1948-1970

l: M & R Tanner 1951 - 1959

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Hedy Leuenberger - Missionarin von 1954 - 1990

NAME ELIM

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Als die ersten Missionare an diesem Ort ankamen, fanden sie viele Palmen und reichlich Wasser aus mehreren Quellen, was sie an die Geschichte von Mose erinnerte, welcher in der Wüste zur Oase Elim mit den 70 Palmen kam (2. Mose 15:27). Darum gaben sie diesem Ort denselben Namen, welcher später auch für die Kirchgemeindebewegung verwendet wurde.

UNION DES EGLISES EVANGELIQUE ELIM (UEEE)

Mit den Missionaren kam auch das Evangelium.

Henry Kengue erzählt: «In Elim trieben die Leute Ahnenkult und Okkultismus. Berntz unterrichtete uns in der Bibel. Nach dem wir 11 Personen, den Kurs abgeschlossen hatten, schickte uns Berntz in umliegende Ortschaften, um das Wort Gottes und die Liebe von Jesus den Menschen weiterzugeben.»

 

Mit der Verbrei-tung der guten Nachricht bildeten sich Kirchgemeinden, in denen sich die Gläubigen regelmässig trafen.

 

Die ersten Pastoren waren zu Fuss unterwegs um das Evangelium in die umliegenden Dörfer zu bringen - sie durchwanderten Gebiete halb so gross wie die Schweiz.

Dominique TAGBA wurde fürs Predigen viele Male gefangen genommen und geschlagen, aber Dämonen flohen vor ihm

Am Anfang begegneten die Evangelisten grossen Widerständen, da die oft sehr mächtigen Zauber-doktoren mit der Ankunft des Evangeliums ihre Macht und damit auch ihre Einnahmen, schwinden sahen. Die Evangelisten konnten aber auf die «mitwirkenden Zeichen» (Markus 16:17-18) zählen. Indem sie die Macht Gottes mit vollbrachten Wundern aufzeigten, glaubten immer mehr Menschen an diesen Gott der Bibel.

Tagba,Tchingba,Isima,Mbroda,Ngaranda,Ken

Die ersten ausgebildeten Evangelisten der UEEE: Tagba, Tchingba, Isima, Mbroda, Ngaranda, Kengue 1959

KONTINUIERLICHES WACHSTUM

Ausdehnung UEEE - 2017.jpg
Ausdehnung UEEE Erklährung.jpg

In der Kolonialzeit wurde den verschiedenen Missionsarbeiten klar abgegrenzte Einsatzgebiete zugeteilt. Später durften sich die Aktivitäten des jungen Elimverbandes jedoch auch ausserhalb der ursprünglich zugeteilten Präfektur Basse - Kotto ausweiten. Folglich wurden ab 1973 in der Hauptstadt Elimgemeinden gegründet, welche sich rasch entwickelten.

Im Jahr 2020 zählt die Union 542 Gemeinden.

Seit 1973 sind die Elim-Gemeinden im Verband Union des Eglises Evangélique Elim (UEEE) zusammengeschlossen.